Armin Rosin
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Süddeutsche Zeitung vom 4.9.2007:


    Kritiken deutscher Zeitungen über  A R M I N  R O S I N   -   P o s a u n e

     

    M ü n c h e n   Süddeutsche Zeitung (Karl Schumann)

    Die Posaune von Armin Rosin mit Charme und Bravour gehandhabt...gibt sich als Melodie-Instrument von erstaunlichem Klangreichtum.

     

    H a m b u r g   Abendblatt

    Kein Zweifel - die Posaune, von Armin Rosin geblasen, wird zum klangvollen, beweglichen Solo-Instrument, vielfacher Ausdrucks-Schattierungen mächtig!
    Rosin
    stellte hier...Virtuosität und Klangreichtum mitreißend unter Beweis.

     

    H a n n o v e r Tagblatt

    Die Soloposaune klingt unerhört plastisch und differenziert...Virtuosität, mit der Rosin seiner
    Posaune auch die extremsten Töne entlockt...

     

    S t u t t g a r t Zeitung

    Armin Rosin wurde höchsten Anforderungen gerecht, eine Treffsicherheit der Intervalle, eine Posaunenkunst der Behendigkeit und Farbenvielfalt schwer überbietbare Virtuosität...er war
    der mit Recht bejubelte Solist.

     

    K ö l n   Rundschau

    Das Publikum war hellauf begeistert und feierte den brillanten Solisten Armin Rosin ...ein exzellenter Musiker, der seinem Instrument einen kaum gekannten Ausdrucksreichtum zu entlocken weiß...

     

    F r a n k f u r t Allgemeine Zeitung

    Armin Rosin , ein berühmter Posaunist,...mit jener absoluten Meisterschaft, die keine Schwierigkeiten kennt...vollkommene Spiel- und Blas-Technik des Posaunisten...

     

    S t u t t g a r t   Nachrichten

    Ein Konzert bei dem Armin Rosin mit von der Partie ist, kann gar nicht langweilig sein.....
    launig erläutert und mit Delikatesse und virtuosem Glanz vorgetragen...

     

    B o n n   Stadtanzeiger

    Armin Rosin bot das exakte und leichtflüssige Figurationsspiel, das man von ihm kennt,
    wenn auch jene beliebten Schmettertöne nicht ganz fehlten.

     

    N ü r n b e r g   Zeitung

    Mit viel Gespür für unterschiedlichen Charakter wurden Artikulation und Dynamik abgestuft,
    die ganze Klangpalette zwischen samtig-zart und aggressiv-schmetternd eingesetzt....
    sauber intoniert!  Tonschön spielend wie differenziert gestaltend...

     

    W i e s b a d e n Tagblatt

    Rosin demonstrierte mühelos die Spielmöglichkeiten seines Instruments, virtuos in allen Lagen!

     

    R e u t l i n g e n   Generalanzeiger

    Das Konzert mit Armin Rosin wurde zum puren Hörvergnügen...ein Interpret von einsamer Klasse...ein Berufener...hinreißend attraktiv...universelle Technik, gescheite Musikalität,..

    Qualität und Ausdrucksfülle des Tons, gesammelte Kraft und Geschmeidigkeit des Musizierens...ein  Künstler, der seine Posaune immer auch als "vox humana" versteht.

     

    W e i m a r   Thüringer Tagblatt

    Und wie Armin Rosin das blies ! Warm und einschmeichelnd im Ton, virtuos, "mit allen
    Wassern gewaschen" in der Handhabung seines Instruments...

     

    G e l s e n k i r c h e n Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    Belcanto-Sänger: Kein Zweifel, Rosin ist ein Phänomen, ein ur-musikalisches Energie-Bündel,
    das den eher unbeweglichen Posaunenton auf eine wirbelnde Virtuosität trimmt... Am Schluß
    war mir klar: Die drei Tenöre (Pavarotti, Carreras und Domingo), die die Musikkultur auf den Wiesen verbreiten, haben einen 'Bruder im Geiste'. Schöner kann man Posaune nicht spielen!

     

    H a m b u r g Abendblatt

    ...Konzertreihe mit der Créme der besten Interpreten verziert. Phantastisch beispielsweise die
    Palette an Tönen, Gebärden und Effekten, die Armin Rosin auf der Posaune ...parat hatte!
     

    C o t t b u s Lausitzer Rundschau

    Armin Rosin ein excellenter Posaunist, technisch souverän und künstlerisch kompetent.....
     

    R e g e n s b u r g   Mittelbayerische Zeitung

    ...herrliche Vortragsweise...äußerst sensible Wiedergabe...eine glänzende Leistung !?

     

Klangwelt der Posaune ausgelotet

 

           Das Südwestdeutsche Kammerorchester spannte im Pforzheimer

           KongreßCentrum den Bogen von Mozart zu Genzmer

 

           PFORZHEIM.

           Mit ihren Kompositionen haben Joseph Gabriel Rheinberger und

           Harald Genzmer kaum etwas miteinander gemein.

 

           Dennoch zeigten sich bei der Gegenüberstellung der beiden Komponisten im

           Abonnementkonzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters im

           Pforzheimer CongreßCentrum manche Gemeinsamkeiten. Weniger im direkten

           musikalischen Ausdruck denn in der ästhetischen Haltung der beiden zum

           Komponieren, aber auch an der Stellung in ihren Zeiten. Der aus Liechtenstein

           stammende, in München ausgebildete und später selbst lehrende Rheinberger,

           dort 1901 auch gestorben, und der an Hindemith geschulte Genzmer, der

           inzwischen 92 Jahre alt ist, standen abseits der kompositorischen Ströme ihrer

           Zeit. Rheinberger war der dominanten Wagnerrichtung abhold, Genzmer

           verweigerte sich der Avantgarde.

 

           Ihre Musik ist von hoher handwerklicher Souveränität, von Spielbarkeit

           einerseits, von Verständlichkeit andererseits bestimmt. Und beide verfügen

           über ein weitgespanntes Ouevre, das aber nur partiell im Konzertleben eine

           Rolle spielt. Bei Rheinberger sind es vor allem die Orgelwerke und

           gelegentlich, wie auch schon in der Goldstadt, wird das Oratorium "Der Stern

           von Bethlehem" aufgeführt. Bei Genzmer dominieren die unterschiedlichsten

           Werke für sonst kaum bedachte Instrumente, auch hier eine Parallele zum

           Schaffen Hindemiths, die neben einem weiten Spektrum von sinfonischen

           Werken und Konzerten zu Buche schlagen.

 

           Gediegenheit des Ausdrucks und hohe Satzkunst prägte denn auch

           Rheinbergers Streichquintett a-Moll op.82, dem sich Vladislav Czarnecki und

           sein aufmerksam agierendes Orchester mit Sinn für subtile Klangfarben

           näherten. Transparent, gelegentlich aber etwas behäbig musizierten die

           Streicher, bei denen im Finale die Geigen nicht immer sattelfest in Sachen

           Intonation waren.

 

           Dass Genzmers Konzert für Posaune und Orchester von 1999 dagegen

           weitaus einfallsreicher und musikalisch vielschichtiger wirkte, war vor allem ein

           Verdienst von Armin Rosin, dem Genzmer sein definitiv letztes Werk "auf die

           Lippen" geschrieben hat. Welch flexible Töne Rosin der Posaune entlocken

           kann, ist aller Begeisterung wert. In dem fünfsätzigen Konzert finden sich

           Momente der "Jazz-Klage" ("Tranquillo") oder in dem dem Solisten allein

           gewidmeten vierten Satz eine Tour de Force des Posaunenspiels, bei dem

           Rosin alle virtuosen Register zog. Immer wieder gelangen auch

           bemerkenswerte Korrespondenzen mit den nun das SWDKO verstärkenden

           Bläsern (Hörner, Oboen, Flöte und Fagotte).

 

           Unter der sicheren Leitung von Czarnecki zeigten sich seine Streicher auch

           den rhythmischen Verschiebungen des Konzertes gewachsen. Grundsätzlich

           problematisch ist es aber, dieses Konzert in der kleinen Streicherbesetzung

           des SWDKO aufzuführen, was im CongreßCentrum zu manchen

           Ungleichgewichtungen von Streichern und Bläsern führte. In der

           Uraufführungskritik des "Mannheimer Morgen" wurde besonders auf die große

           Streicherbesetzung der Staatsphilharmonie Rheinlandpfalz hingewiesen, die

           die Uraufführung musizierte ...

 

           Nach der Pause bewegten sich Czarnecki und seine Musiker auf bekannterem

           Terrain. Mozarts g-Moll Sinfonie KV 550 fand eine gelöste, fein abgestufte

           Interpretation, die dramatischen Akzente wie in der Durchführung des Allegro

           moderato nicht in den Vordergrund rückte. Czarnecki gab den Gast-Bläsern

           reichlich Gelegenheit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. So stand hier eine

           apolinische Haltung, wie sie schon Robert Schumann für die g-Moll Sinfonie

           anführte, im Mittelpunkt. Instrumentale Sicherheit, nur gelegentlich störten

           Schärfen in den hohen Lagen der Streicher, und der Überblick des

           Chefdirigenten des Südwestdeutschen sorgten für einen ansprechenden und

           anspruchsvollen Konzertausklang. Thomas Weiss